St. Kastorkirche

Die evangelische St. Kastorkirche zu Dausenau ist aufgrund ihrer Baugeschichte und ihrer Ausstattung eine der interessantesten Kirchen im unteren Lahngebiet.

Da schriftliche Belege über ihre Entstehung nicht vorliegen, wurden im Zuge der letzten Renovierungen (1990 - 1992) dendrochronologische Untersuchungen (Vergleich der Jahresringe zur Altersbestimmung) am Bauholz verschiedener Holzteile vorgenommen.

Danach wurde der romanische Turm der St. Kastorkirche um 1179 errichtet. Der Turm war Teil einer romanischen Steinkirche, von der Mauerreste bei Grabungen im Kircheninneren im Jahr 1991 vorübergehend freigelegt wurden. Das Kirchenschiff entstand in der ersten Häfte des 14. Jh.

 

Im Inneren der St. Kastorkirche können u.a. Wandmalereien, eine Gregorsmesse auf einer Tabernakeltür, bunt gestaltete Kirchenfenster von Erhardt Klonk (1955) und Heinz Hindorf (1972) und ein Marienaltar (um 1500) bewundert werden.

Darstellung des Marthyriums des Heiligen Sebastian und der Heiligen Margaretha

Gotischer Flügelaltar (um 1500) mit den Figuren (v. links. n. rechts): hl. Kastor, Maria mit Christuskind, hl. Maria Magdalena

Offene Kirche
Die St. Kastorkirche ist von Ostern bis Mitte Oktober samstags, sonntags und an Feiertagen von 14.00 - 17.00 Uhr geöffnet. Besichtigungen und Führungen für Gruppen sind nach Absprache auch zu anderen Zeiten möglich.

Ansprechpartner: Heidi Jung Tel: 0151 52246614; Gerhard Schäfer Tel: 02603 6565;
Ev. Kirchengemeinde Dausenau Tel: 02603 6256
www.kirchengemeinde-dausenau.info

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