Historisches Dausenau e.V. - Kulturtage 2017

Veranstaltungen im Rahmen der Dausenauer Kulturtage
 


Szenische Stadtmauerführung

Kirmessonntag, 10. September 2017, 15.30 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz am Schiefer Turm

Ein Rundgang um die historische Stadtmauer von Dausenau vermittelt Einblicke in das Leben zu verschiedenen Epochen der kleinen alten Stadt.

Wieso ist der Schiefe Turm so schief und wo wurde die Hexe gefangen gehalten? Welche Aufgabe hatte der Turmwächter? Dieses und vieles mehr erfahren Sie beim Rundgang um unseren Ort.

Kostenbeitrag: 7,- €
Kinder bis 14 Jahre frei

Bitte melden Sie sich an.

Tel: 02603 / 6565 (G. Schäfer)
oder
02603 / 6640 (H. Jung)


Sonaten, Songs, Tänze & Lieder aus England, Deutschland & Italien

Johanna Seitz, Barockharfe
Christoph Mayer, Barockvioline

Klänge, die verzaubern - Musik, die mitten ins Herz trifft - geistreich und emotional zugleich...

Mit Barockharfe und Barockvioline schaffen die beiden Musiker eine wunderbare Atmosphäre aus einer Mischung von Esprit und Sentiment, in der Freud´ und Leid erlebbar und hörbar werden. Vom dramatischen italienischen Eifersuchtsausbruch „Il Geloso“ zum frechen „Scottish fiddle tune“, von tiefer englischer Melancholie „Lacrimae – flow my tears“ über virtuose Sonaten bis hin zum fröhlichen Lovesong „John, come kiss me now“ erleben Sie die große Gefühlspalette der barocken Welt. Das Programm besticht durch die Vielfalt der Klänge, den musikalischen Dialog der beiden Instrumente, durch die Einzigartigkeit der ausgewählten Werke und durch die hohe Kunst der beiden Interpreten, eine Atmosphäre zu schaffen, die das Konzert zu einem echten Erlebnis werden lässt.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Festivals Gegen den Strom.


 

Kabarett aus Kirche und anderen Provinzen

Vielleicht muss nach diesem Abend die Geschichte der Reformation neu geschrieben werden. Denn Okko Herlyns Kabarett lebt aus einer fast schon schmerzhaft genauen Wahrnehmung von Menschen in Kirche und anderswo, meist mitten auf der gefährlichen Grenze zwischen Gemütvollem und Abgründigem. Das Programm ist eine temporeiche Collage aus Szenen und Songs – mal mehr ironisch gebrochen, mal mehr poetisch versponnen, mal hart neben der Stammtischkante. Herlyn bedient nicht die üblichen Ablachrituale. Wohl aber findet reichlich Erbauung, wen nach Demaskierung gängiger Denk- und Gesinnungsmuster verlangt. „Publik-Forum“ nannte Okko Herlyn „einen begnadeten Nachfahren des großen Hanns Dieter Hüsch.“

 

Herlyn wurde für seine Texte und Lieder schon verschiedentlich ausgezeichnet und war bereits mehrfach in Hörfunk und Fernsehen zu hören und zu sehen. Zahlreiche Veröffentlichungen und CDs erreichten in den letzten Jahren ein breites Publikum. Im Hauptberuf war Okko Herlyn zunächst Pfarrer in Duisburg, später Professor für Theologie in Bochum.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Festivals Gegen den Strom.


Jedes Jahr vor den Sommerferien zeigen die Schüler und Lehrer der Emser Musikschule in der St. Kastorkirche ihr Können und begeistern ihre Gäste.

Olga Gunia und Michael Burovik nehmen Sie mit auf eine musikalische Zeitreise. Freuen Sie sich auf einen abwechslungreichen Nachmittag.

 


Konzert mit den Limburger Domsingknaben

Cantate Domino

geistliche Chormusik aus 4 Jahrhunderten


Pfingstsamstag, 03. Juni 2017
18.00 Uhr

St. Kastorkirche in Dausenau

 

Veranstaltung im Rahmen des Festivals Gegen den Strom
 

 


Ausstellung über Gerda Dürrbaum

die Künstlerin  ist den Älteren von uns als Bürgerin der Stadt Nassau bekannt. Die wenigsten Dausenauer wissen noch, dass sie auch etwa dreieinhalb Jahre in Dausenau lebte. Diesem Zeitraum ihres bewegten Lebens soll eine Ausstellung gewidmet sein, die Ende April/Anfang Mai in Dausenau zu sehen sein wird.

Johanna Gabriele Gerda Dürrbaum, geb. von Specht wurde am 29.12.1901 in der Nähe von Moskau geboren. Sie wuchs in Livland auf und musste am Ende des 1. Weltkrieges nach Pommern fliehen. Nach dem Kunststudium in Stettin lebte Sie mit ihrem Mann in Kolberg, Hildesheim und Berlin. Viele ihrer Werke verlor sie bei einem Bombenangriff. Karl Dürrbaum fiel in den Kämpfen um Berlin, seine Witwe schlug sich mit ihrer Habe in einem Rucksack bis zu einem dänischen Flüchtlingslager durch. Nach ca. dreieinhalb Jahren wurde sie nach Dausenau eingewiesen. Sie lebte in der Kirchgasse in dem Haus von Klara Becker, jetzt Abramowski. Gerda Dürrbaum schuf nun Natur- und Landschaftsbilder, auch mehrere Porträts, vor allem von Dausenauer Kindern.

Im Jahr 1952 zog Gerda Dürrbaum nach Nassau um, wo sie bis 1991 künstlerisch wirkte. Nach einem Sturz musste sie 1994 in ein Altersheim ziehen. Sie verstarb am 07. Juni 1996 in Bad Ems. Ihre Werke vermachte sie der Verbandsgemeinde Nassau.

Die Ausstellung in Dausenau soll Kunstwerke der ehemaligen Bürgerin präsentieren, die während der Zeit entstanden sind, als sie in Dausenau lebte.

Die Ausstellung ist an zwei Wochenenden vom 29.04. - 01.05. und 06.05. - 07.05. in der St. Kastorkirche zu sehen. Stefan Fischbach wird dazu am 29.04. um 19.00 Uhr und am 01.05. um 14.00 Uhr einen Vortrag halten und auf die verschiedenen Werke eingehen.

Die St. Kastorkirche ist im Rahmen der „offenen Kirche“ samstags, sonntags und an Feiertagen von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.


Nachtwächterführung

Samstag, 28. Januar 2017, 17.00 Uhr Treffpunkt Schiefer Turm

Ein Rundgang mit dem Nachtwächter durch den historischen Ortskern  von Dausenau vermittelt Einblicke in das Leben zu verschiedenen Epochen der kleinen alten Stadt.

Wo wurde das Korn gemalen und wo das Brot gebacken? Lernen Sie fast vergessenen Dausenauer Einwohner kennen. Wo haben Sie gewohnt und wie gelebt?

Dieses und vieles mehr erfahren Sie beim Rundgang durch den Ort. Und warum der Schiefe Turm so schief ist, das hören Sie auch. 

Treffpunkt: 17.00 Uhr Schiefer Turm
Kostenbeitrag: 7,- €
Kinder bis 14 Jahre frei

Bitte melden Sie sich an.

Tel: 02603 / 6565 (G. Schäfer)
oder
02603 / 6640 (H. Jung)

 


 

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